Krasser Verstoss gegen den Konzessionsauftrag: FDP Kanton Zürich reicht Beschwerde gegen SRF-DOK ein und verlangt die unverzügliche Löschung der Reportage aus dem Online-Angebot
Der SRF-DOK vom 22. Januar 2026 ist politisch extrem unausgewogen und wirkt im Kontext der Abstim-mungen über die «Wohnschutz-Initiative» und «Wohnungsinitiative» vom 14. Juni 2026 im grössten Kan-ton der Schweiz wie aktivistisches linkes Campaigning auf Kosten der Gebührenzahlenden. Hier wird nicht ein gesellschaftlich relevantes Thema aufgearbeitet. Hier wird gebührenfinanzierter Klassenkampf mit der Kamera betrieben. Der skandalöse Film vermittelt ein einseitiges, politisch links gefärbtes Narrativ und verzichtet weitgehend auf das Prinzip der Rede und Gegenrede.
Exponenten der politischen Linken erhalten breiten Raum für wertende Aussagen und politische Forde-rungen, während Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft fast ausschliesslich auf der Anklagebank sitzen. Dramaturgie, Bildsprache und Auswahl der O-Töne zeichnen ein moralisches Gut-Böse-Schema, das einer sachlichen Einordnung nicht gerecht wird.
Die krasseste Verfehlung ist, dass weitreichende politische Forderungen – etwa nach einer Verstaatli-chung des Bodens – ohne kritische Einordnung oder Gegenperspektive stehen gelassen werden. Gleich-zeitig werden empirisch widerlegte Behauptungen, etwa zur angeblich grossflächigen Verbreitung von Leerkündigungen, emotionalisiert und verstärkt.
«Skandalös einseitig»
Filippo Leutenegger, Präsident der FDP Kanton Zürich, sagt:
«Diese Reportage ist skandalös einseitig. Gerade im Vorfeld wichtiger Abstimmungen erwarten wir von einem gebührenfinanzierten Medium eine faire, ausgewogene und faktenbasierte Auseinandersetzung. Der beanstandete Beitrag wird diesem An-spruch in keiner Weise gerecht.»
Mit der Beschwerde fordert die FDP Kanton Zürich eine Rüge durch die Ombudsstelle. Ziel ist es, das Vertrauen in die journalistische Unabhängigkeit von SRF wiederherzustellen und die publizistischen Leit-planken des Service public in Erinnerung zu rufen. Die FDP verlangt zudem, dass SRF diese DOK-Re-portage unverzüglich aus dem Online-Angebot löscht, um der Desinformation nicht weiter Vorschub zu leisten.
Kontakt:
- Filippo Leutenegger, Parteipräsident FDP Kanton Zürich, 079 447 99 07